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Holz an Stelle von anderem Baumaterial reduziert die CO2-Emissionen in die Atmosphäre

Der Wert von Holz

Holz ist ein außerordentliches Material, leicht, von hoher Festigkeit, dem das Gefühl der Gemütlichkeit, wo immer es angewendet wird, anhaftet. Die Verwendung von Holz  verkörpert eine einfache, aber wirksame Weise, Kohlendioxidemissionen durch den "Carbon Sink"-Effekt, wodurch der Kohlenstoff adsorbiert wird, zu reduzieren. "Carbon stock"  hingegen ist die Fähigkeit   Kohlenstoff im Holz zurückzuhalten, das als Ersatzmaterial für Produkte mit hohem Kohlenstoffgehalt verwendet werden kann. Jeder Kubikmeter Holz, der an Stelle eines anderen Baumaterials verwendet wird, reduziert die CO2-Emissionen an die Atmosphäre durchschnittlich um  1,1 t  CO2. Wenn dem noch hinzukommt, dass  0,9 Tonnen CO2 im Holz enthalten sind, dann werden bei  jedem Kubikmeter Holz insgesamt 2 t  CO2 vermieden. Da Holzprodukte Kohlenstoff speichern (ursprünglich in den Bäumen gespeichert),  wird der Kohlenstoff über einen Zeitraum aus der Atmosphäre entnommen,  der dem Lebenszyklus des Produkts entspricht und auch anschließende, wenn das Produkt wiederverwertet oder recycelt wird.  Derzeit existiert  kein anderes allgemein verwendetes Baumaterial, das bei der Produktion einen so geringen Energieaufwand hat wie Holz. Je mehr andere Materialien durch Holz ersetzt werden, desto mehr reduziert der so genannte "Ersatzeffekt" das in der Atmosphäre vorhandene CO2. Die erzielte Reduzierung entspricht den Vorgagen gemäß der Art. 3.4. des Kyoto-Protokolls. Die Holzverarbeitungsindustrie kann bereits Erfolge im Rahmen des Verhandlungsprojekts über die Emissions-Reduktion verzeichnen.

Ein Konzept von Anmut

Auch heute, wenn Architekten und Ingenieure Bauvorhaben,  wie Brücken oder Regierungsgebäude, Schulen oder Fabriken entwerfen, kommen sie immer wieder zurück auf das Holz, um zeitgenössische Schönheit zum Ausdruck zu bringen, die ihre Wurzeln in der Natur und in der Rücksicht auf die Umwelt verankert hat. Holz schafft natürliche Bedingungen für ein gesundes Leben. Es ist pflegeleicht, trägt zu einer ausgewogenen Feuchte und schnelleren Erwärmen eines Raums bei minimaler Kondensatbildung bei. Deshalb wird Holz im Bauwesen für Kindergärten und Schulen, religiöse Einrichtungen, Verwaltungs- und Kulturgebäude, Messehallen, Villen und Anlagen, wie auch bei  Bauwerken für das Transportwesen, wie Brücken, akustische Barrieren, im Wasserbau und bei der Lawinenüberwachung immer häufiger eingesetzt

Angewandte Effizienz

Nicht allein die Produktion und Behandlung von Holz sind äußerst  effizient, sondern Holz kann auch als Ersatz für Baumaterial, wie Stahl, Aluminium, Beton oder Kunststoff verwendet werden, zu deren Herstellung ein hoher Energieaufwand erforderlich ist. Auf der Grundlage dieser Angaben würde eine 10%ige Inkrementierung an Holzhäusern  in Europa eine Einsparung an CO2 bedeuten, die ausreichen würde, um CO2 um ca. 25%  zu reduzieren, wie im Kyoto-Protokoll erläutert ist.  Der Einsatz von Holz trägt auch dazu bei, während des Lebenszyklus der Gebäude Energie zu sparen, da die Zellenstruktur von Holz als eine außerordentliche Wärmeisolierung fungiert: 15 Mal besser als Beton,  400 Mal besser als Stahl, 1770 Mal besser als Aluminium. Eine Holzleiste von  2,5 cm hat einen besseren Wärmewiderstand als eine Ziegelmauer von   cm. 11,46 cm. Wegen der stark einschränkenden europäischen Reglements bezüglich Energiesparung in der Baubranche erweist sich Holz mehr und mehr als wettbewerbsfähige Lösung.

Ein Bollwerk für den Planeten

Ca. 60% des Klimawandels ist den  CO2-Emissionen zuzuschreiben, die von den Tätigkeiten des Menschen herrühren. Der Wachstumsprozess der Bäume basiert auf der CO2-Adsorption und auf der Sauerstofferzeugung. Im Durchschnitt absorbiert ein Standard-Baum durch die Prozesse der  Photosynthese einen Wert von einer Tonne Kohlenstoff pro Kubikmeter Wachstum. Und erzeugt den Gegenwert von  0,7 Tonnen Sauerstoff. Es gibt zwei Möglichkeiten, um die CO2-Mengen in der Atmosphäre zu reduzieren: die "Kohlenstoffquellen" reduzieren und die Zahl "Kohlenstoffsenken" steigern. Holz, das über die Eigenschaft verfügt, und demnach beiden abhelfen kann, ist in jeder Hinsicht der erste biologische Schutz unseres Planeten. Durch die Photosynthese können die Bäume das in der Luft enthaltene CO2 binden, das mit dem vom  Boden aufgenommenen Wasser reagiert. Aus jedem CO2-Molekül produziert die Photosynthese zwei Schlüsselkomponenten, die für das Leben schlechthin grundlegend sind: ein Kohlenstoffatom und ein Sauerstoffmolekül.