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Mit der ersten Generalversammlung am 26. Juni 2009 in Santiago de Compostela hat offiziell eine der wichtigsten Initiativen zur Förderung und zum Umweltschutz des Pappelanbaus begonnen. Es handelt sich um Pro-Populus, eine neue Organisation, für die sich Panguaneta gemeinsam mit anderen europäischen Partnern über den italienischen Verband der Pappelanbauer engagiert. Die internationale ICP-Kommission für den Pappelanbau, ein Organismus von Food and Agriculture Organisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Rom, war für Pro-Populus (die Arbeit von IPC basiert vorwiegend auf in Europa erworbenen Erfahrungen) einer der ersten Gesprächspartner
Das Engagement von Pro-Populus konzentriert sich auf verschiedene nationale Arbeitstische mit dem Zweck, vor Ort strategische Pläne zu erarbeiten, um den Pappelanbau und die damit verbundene Wertkette zu fördern. Die Organisation übt auch ein wichtiges Werk bei der Sensibilisierung aller institutionellen Ebenen (von FAO bis CE) aus, damit die Pappel als strategischer Rohstoff bei jeder beliebigen nachhaltigen Entwicklungspolitik einen beutenden Stellenwert zugeordnet bekommt. Um das zu realisieren, wurde der Forschung, dem Zugriff auf die europäischen technologischen Plattformen und dem Informationsaustausch unter den Mitgliedsorganismen große Handlungsfreiheit eingeräumt.
Gründungsmitglieder von Pro-populus:
- Associazione Pioppicoltori Italiani, Mailand, Italien
- Centre de populiculture du Hainaut, Ath, Belgien
- Chambre Syndicale du Peuplier de France, Paris, Frankreich
- FEDEMAR, Galerie du Centre, Bloc I, Brussels, Belgien
- Fédération nationale des Scieries, Brussels, Belgien
- Federlegno-Arredo, Milano, Italien
- Unie Vlaamse Bosbouw vzw, Gooik, Belgien
- Garnica Pedro Ortiz, Spanien
Besonders hervorzuheben ist die Verbandsangehörigkeit von Panguaneta: bei CEO von Pro-populus (Vorstand) amtiert Nicoletta Azzi, Geschäftsführerin.
Technologische Plattform
Der Europäische Verband der Holzbearbeitungsindustrien (CEI-Bois), der Waldbesitzerverband (CEPF) und der Europäische Verband der Papierfabriken (CEPI) haben ein Projekt vorbereitet, um die technologische Plattform für die Forstwirtschaftsbranche (FTP) zu definieren. FTP ist ein Projekt unter der Schirmherrschaft der Industrie, die ihren Beitrag leistet, den auf die Zukunft der Wertkette orientierten Bereich Forschung & Entwicklung zu definieren. Sieben vorrangige Forschungsaufgaben wurden in die Agenda für Strategische Forschungen (SRA) des FTP aufgenommen, um zur "Vision 2030" der Holzbranche zu gelangen. Die Technologischen Plattformen stellen Hauptkanäle dar, die dazu verwendet werden, den Arbeitsprogrammen spezifische Inputs zu vermitteln und für eine Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Neben dem von der EG finanzierten Projekt EFORWOOD – ein europäisches Gemeinschaftsprojekt in der Forschung, das die Nachhaltigkeit der Holzbranche untersucht, wird auf Tätigkeiten von COST (Europäische Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Gebiet und in der Technischen Forschung) hingewiesen, die die akademische Welt, Wissenschaftler und zahlreiche Partner aus der Industrie einbeziehen.
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