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Willkommen bei Panguaneta zum 50sten Jahrestag

20. Juli 2010

13. Juni 2010, Sonntag, bei Panguaneta

Das war kein beliebiger Tag. Wird haben den Tag in unserer Fabrik verbracht, wo gemeinsam das 50jährige Bestehen des Unternehmens gefeiert wurde.

Am Startloch

Fünfzig Jahre – das ist ein Ziel, gleichzeitig aber auch ein Start für die Arbeiter- und Belegschaft, die dieser Fabrik und der gesamten Produktionskette  ihre  Arbeitskraft in den Dienst  gestellt haben, für die Gemeinschaften von Sabbioneta und den Gemeinden der Umgebung, für die Kunden, Lieferanten und Freunde. Am 13. Juni 2010 im Werk Panguaneta  waren alle da.

Nach und nach kommen die Gäste

Nach und nach kommen die GästeEin großes aus Stuhlreihen gebildetes Parkett wandelt die Fabrik in ein Theater. Vorn befindet sich die Bühne mit einem Megabildschirm. Nach und nach kommen die Gäste. Der Saal ist bald überfüllt. Das Event beginnt mit dem Beitrag von Don Ennio Asinari, dem ‘historischen’ Gemeindepfarrer von Sabbioneta. Auf der Bühne ist ein Feldaltar aufgbaut. Sein Gottesdienst ist kein üblicher, sondern ein empfundenes Zeugnis: er kannte alle. In seiner Predigt erinnert er an alle und mit einfachen Worten und zusammenfassend weist er auf das fünfte Evangelium, das sich auf die Arbeit und den Arbeitsalltag bezieht. Dass diese Fabrik ein  ‘Geschenk’, ein wahres Geschenk  ist, bekräftigt Don Ennio in einem Schreiben, das in den folgenden Tagen an Panguaneta gerichtet wird: “Fünfzig Jahre Panguaneta waren keine leeren Worte, sondern ein fruchtbarer Boden mit Werken zum Wohle aller”.  Von Arbeit und Frieden  spricht di Don Ennio in seiner Predigt, von fleißigen Frauen und Männer dagegen Enrico Pirondini.  Jeder Moment betrieblicher Tätigkeit innerhalb der ersten 50 Jahre Tätigkeit des Unternehmens wird von dem bekannten Journalisten auf einer wunderschönen Zeitreise  unter die Lupe genommen. Auf dem Megabildschirm laufen die entsprechenden Bilder dazu

Viele seit über zwanzig Jahren

talkshowEnrico Pirondini ist in der Lage, jedem Wort, das er seinen Gästen entlockt,  den richtigen Sinn zu verleihen. Er spricht mit den anwesenden Persönlichkeiten und fordert sie auf, über die zukünftige Bedeutung diese Fabrik nachzudenken, er überlässt das Mikrofon Freunden und Verfechtern der Betriebsleitung. Miriam und Fulvia Tenca, Nicoletta e Mauro Azzi sind auf der Bühne, gleichzeitig laufen die Bilder, die die Geschichte von Panguaneta darstellen. Die Gesichter der Fabrik sind die Protagonisten auf dem Megabildschirm, beginnend bei den Gründervätern des Unternehmens, den ersten Gesellschaftern und den Familien von Giuliano Azzi und Antonio Tenca. Die Zuschauer folgen ergriffen der Unternehmensgeschichte und klatschen Beifall bei jedem Bild. Die Worte anlässlich der Feier verflechten sich in Verpflichtungen und zukünftige Absichten.  Aus der Stimmenflut geht hervor, dass die Fabrik auf neue Ziele orientiert ist.  Die Protagonisten der Arbeit werden von Enrico Pirondini auf die Bühne gerufen: Vertreter aus der Belegschaft, die in klassischer Reihenfolge nach Dienstjahren in der Fabrik  ausgezeichnet werden. Unter den Gästen sind viele, die mehr als fünfundzwanzig Jahren hier arbeiten. Und dieser Tage ist Ihr Tag

Gemeinsam an einem besonderen Nachmittag. Und gemeinsam in einem Buch

pranzo cinquantesimoWähren die Ereignisse der Jahre von Panguaneta auf der Bühne projektiert werden, hat die angrenzende Werkhalle Gestalt eines großen Restaurants angenommen. Lange Tafeln, geschmückt mit Blumen und sorgfältig ausgestattet sind bereit die Gäste zu bewirten. Es herrscht eine festliche und heitere Atmosphäre. Es werden keine Unterschiede unter den Mitarbeitern gemacht.  Auch hier wird spürbar, dass jeder der Beteiligten dieses einmalige Ereignis tief empfindet.  Eine Lotterie folgt mit außerordentlicher Beteiligung.  Der Erlös dient zur Unterstützung der Wiedergewinnung des Kulturguts der örtlichen Pfarrei.  Musikalische Unterhaltung am frühen Nachmittag, auch mit zahlreichen ethnischen Einlagen. Der Abschied zieht sich in die Länge; als Abschiedsgruß wird allen Anwesenden ein Buch überreicht. Der Titel ist dem Inhalt gleich: “Panguaneta – Erzählungen von Pappen und Sperrholz”. Das Buch knüpft auf seinen Seiten an die Vergangenheit und Zukunft in einem historischen und kulturellen Kontext der Po-Ebene. Es ist keine Werbung, wie man es sich bei vielen ähnlichen Gelegenheiten erwartet, sondern es handelt sich um eine Ehrerbietung dem Geist, Mut und den Idealen der Fabrik. Die in im Einvernehmen mit der Natur des großen Flusses und der Mühe der Arbeit erlebten Werte werden von Personen erzählt, die sich Panguaneta, der großen Spanplattenfarbrik,  im Lauf der Jahre in erster Person  gewidmet und sie  geprägt haben.

 

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