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Seit fast einem Jahrhundert sind in Italien zahlreiche Pappel-Klone selektiert worden, deren Anbau auf spezialisierten Plantagen, vor allem in der Po-Ebene, weit verbreitet ist. Der bekannteste Klon ist der I-214, der auch in viele europäische uns außereuropäische Länder eingeführt wurde, wo ausgezeichnete Ergebnissen erzielt werden konnten.
Der Anbau von Pappeln hatte im Lauf der Zeit eine Reihe wichtiger Folgen und änderte tiefgreifend die Landschaft, trug zur Ergänzung der Agrareinkommen und zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung bei, eng verbunden mit den auf dem Territorium verteilten Tätigkeiten der Produktionskette. Wenn auch die Tätigkeit auf die interne Holzproduktion ausgerichtet war, hat der italienische Pappelanbau eine sehr wichtige Eigentümlichkeit. Der Pappelanbau ist eine Praxis, die sich in jeder Hinsicht im agronomischen Kontext realisiert, wo im Gegensatz zu herkömmlichen landwirtschaftlichen Kulturen eine geringere Zufuhr von Düngemitteln vorgesehen ist; der Pappelanbau betrifft aber ein Endprodukt, das in anderen Ländern im Allgemeinen typisch für die Forstwirtschaft ist; deshalb ersetzt der Pappelanbau auf signifikante Weise den Waldbestand, was die Beschaffung von dem Rohstoff Holz von Seiten der Holzverarbeitungsindustrie betrifft.
Die Verfügbarkeit von Pappeln in angemessenen Volumen (ca. 80 tausend Hektar) und innerhalb kurzer Zeit (bei Umtriebszeiten von 8-12 Jahren) in planbaren Mengen und mit homogen gestalteten Merkmalen und hoher Qualität hat zum ‘Erfolg der nationalen Industrie von Sperrholzplatten und auf entscheidende Weise zur Entwicklung der Möbelbranche und zur weltweiten Anerkennung beigetragen.
Alle beachtlichen ökologischen Wertigkeiten, die das Holz als natürlich erneuerbare, bei geringen Energiekosten verarbeitbare und umweltfreundliche , wieder verwertbare und recycelbare Ressource kennzeichnen, kommt darüber hinaus sein positiver Beitrag beim Kohlenstoffzyklus hinzu, was als Antwort auf die derzeitigen Erwartungen in Hinsicht auf Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung nur auf eine Steigerung der Produktion und auf den Verbrauch seiner Derivate hoffen lässt.
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